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Ausflug des SOS vom 05. bis 07.Sept. 2008 nach Niederhausen / Nahe Nachdem das Senioren-Orchester Soest im Jahre 2007 einen Ausflug nach Dresden und in die Oberlausitz unternommen hatte, stand in diesem Jahr ein Ausflug in eine Weingegend mit unterschiedlichen Besichtigungen auf dem Programm. Am Freitagmorgen um 05.00 Uhr war Treffen an der Stadthalle in Soest und nachdem die Koffer und die Instrumente verstaut waren, ging es mit einem Doppeldecker-Bus der Firma Osburg aus Wadersloh auf die Autobahn zunächst in Richtung Rhein.Nach einem zünftigen Frühstück an einer Autobahn-Raststätte erreichten wir unser erstes Ziel, die Marksburg in Braubach. Hier erlebten wir eine Besichtigung mit kundiger Führung durch die Marksburg. Die Marksburg ist die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein, eine Ritterburg wie aus dem Lehrbuch. Der Wert und die Bedeutung der Marksburg liegen vor allem in ihrer vollständigen Erhaltung als mittelalterliche Wehranlage. Die imposante Festung hauptsächlich aus dem 14. Jahrhundet staffelt sich mit Bergfried, mehreren Baugruppen, Zwingern und Bastionen auf einem Felskegel über dem romantischen Städtchen Braubach und ermöglicht heute – auch durch sehenswerte, typische Innenräume wie Burgküche, Rittersaal, Kemenate, Kapelle, Rüstkammer, Weinkeller, Wehrgänge und Turmstuben – eine Reise ins Mittelalter. Von Braubach ging es dann weiter mit einem Ausflugsdampfer, der „Loreley“. An vielen Burgen – wie z.B. der Burg Stolzenfels auf der gegenüberliegenden Rheinseite von Brauchbach   oder den Burgen Katz und Maus, aber auch an dem berühmten Felsen der „Loreley“ vorbei, ging es dann weiter bis nach Oberwesel. Hier wartete schon unser Bus auf uns, um uns zu unserem eigentlichen Ziel, dem Weindorf Niederhausen an der Nahe in der Nähe von Bad Kreuznach zu bringen. Hier stand eine Weinprobe und eine Führung durch den Winzerbetrieb Horst Franzmann auf dem Programm. Herr Franzmann gab ausführliche Erklärungen zu den einzelnen Weinsorten, die in seinen Weinbergen angebaut werden. Darüber hinaus konnten wir noch viel Wissenswertes zu dem Weinanbaugebiet an der Nahe erfahren. Danach ging es weiter nach Bad Münster am Stein-Ebernburg in unser Hotel, wo wir für das Ausflugswochenende untergebracht waren. Am nächsten Tag stand zunächst eine zweistündige Führung durch die Weinberge in Niederhausen auf dem Programm. Unter fachkundiger Führung des ehemaligen Bürgermeisters Herrn Rolf Beuscher der Gemeinde Niederhausen konnten wir auch hier wiederum viel Wissenswertes über das Weinanbaugebiet an der Nahe erfahren. Am Nachmittag erlebten wir dann eine Führung durch den Stollen einer stillgelegten Edelsteinmine im Steinkaulenberg in Idar-Oberstein. Mit Schutzhelmen ausgestattet ging es auf die rund 400 m lange Strecke unter Tage, geführt von einer sachkundigen Fremdenführerin. An den einzelnen Stationen wurde anschaulich die Entstehung der Edelsteine, die Geschichte der Edelsteingräber und die Weiterverarbeitung der Edelsteine vorgetragen. Die 5 Steinarten Achat –.Amethyst – Bergkristall – Rauchquarz und Jaspis konnten im Muttergestein bewundert werden. Nach dieser Besichtigung ging es dann wieder mit dem Bus zurück zum HotelDer Abend klang in gemütlicher Runde bei Wein und Tanz auf dem Winzerfest in Niederhausen aus. Für den Sonntagmorgen hatten uns die Organisatoren des Winzerfestes in Niederhausen zu einem musikalischen Frühschoppen verpflichtet. In der gut gefüllten Winzerhalle in Niederhausen konnten die Musikerinnen und Musiker des Senioren-Orchesters Soest das Publikum mit ihren musikalischen Beiträgen schnell auf ihre Seite ziehen. Mit zunehmender Spieldauer steigerte sich die Stimmung in der Halle und nach drei Stunden Spieldauer konnten die Musikerinnen und Musiker die Bühne nicht ohne mehrere Zugaben verlassen. Wir hatten mit den von uns ausgesuchten Musikstücken, aber auch mit der Art und Weise des Vortrags, die richtige Wahl getroffen und das anwesende Publikum voll überzeugt. Eine Wiederholung des Auftritts in Niederhausen an der Nahe in den nächsten Jahren ist nicht ausgeschlossen.Dann hieß es jedoch Abschied nehmen und mit einigen Flaschen Wein im Gepäck traten wir wieder die Heimreise in den Kreis Soest an. Etwas müde, aber mit tollen Eindrücken von einer schönen Fahrt kamen wir gegen 21.00 Uhr wieder in Soest an.