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Ausflug des Seniorenorchesters Soest  09. - 12. September 2019 an die Mosel Früh am Montagmorgen ging es los. Bereits kurz vor sieben Uhr wartete der Doppelstockbus an der Stadthalle Soest. Nachdem alles Gepäck sicher verladen war, konnte es losgehen. Die Fahrt ging über die A44,  A1 und  A45 zunächst bis zur Raststätte Siegerland, Nach dem üblichen Ausflugs-Frühstück und dem ebenso obligatorischen Ausflugs-Schnäpschen konnte die Reise weiter gehen. Wir verließen die Autobahn und fuhren quer durch den Westerwald nach Montabaur, wo es wieder auf die Autobahn ging. Gegen Mittag erreichten wir unser erstes Zwischenziel Cochem, das von seinem Wahrzeichen, der Reichsburg, überragt wird. Mit nur ca.5000 Einwohnern ist Cochem die kleinste Kreisstadt Deutschlands. Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt in dem quirligen Städtchen ging es auf die letzte Etappe und wir fuhren zu unserem eigentlichen Ziel, dem Weinort Löf an der Mosel. Hier bezogen wir Quartier im Hotel „Traube“. Besonders die Gaststube erwies sich als urgemütlich. Mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließenden gemütlichen Beisammensein mit dem einen oder anderen Glas Bier oder Wein klang der erste Tag aus. Am Dienstag stand eine Tagesfahrt entlang der Mosel auf dem Programm. Mosel aufwärts ging es zunächst nach Beilstein, wo Halt gemacht wurde. Beilstein ist ein bezauberndes kleines Städtchen, überragt von der Ruine der Burg Metternich. Das mittelalterliche Stadtbild blieb weitgehend erhalten. Besonders sehenswert ist das Karmeliterkloster mit der Klosterkirche, in der das Gnadenbild der „Schwarzen Madonna“ verwahrt wird. Das Gnadenbild machte Beilstein zum Wallfahrtsort. Die Kirche erreicht man über die historische Klostertreppe, die 108 Stufen aufweist. Anschließend ging es weiter die Mosel aufwärts und vorbei an vielen Weinorten nach Bernkastel-Kues, Bernkastel besitzt eine Fülle von historischen Fachwerkhäusern. Herausragend ist vor allem der prächtige Marktplatz mit bemerkenswerten Giebelhäusern, aus denen das aus dem Jahre 1416 stammende schmale „Spitzhäuschen“ besonders hervorsticht. Nachdem wir uns an den herrlichen Gebäuden satt gesehen (und natürlich in Bernkastels Gastronomie auch satt gegessen) hatten, ging es zurück nach Löf, wo wir den Tag in gemütlicher Runde ausklingen ließen. Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Mosel, denn es ging mit dem Schiff nach Koblenz. Pünktlich um 8.50 Uhr legte die MS „Goldstück“ mit uns an Bord von Löf ab. Wir machten die Erfahrung, dass man die Mosel mit ihren Weinbergen, Burgen und kleinen Orten am besten vom Schiff aus wahrnimmt. Beeindruckend war auch die Durchfahrt durch zwei Schleusen. Nach fast dreistündiger Fahrt war Koblenz erreicht. Vom Schiff aus gingen wir zunächst zum Deutschen Eck, wo auf den Stufen des riesigen Kaiser-Wilhelm-Denkmals die obligatorischen Erinnerungsfotos gemacht wurden. Anschließend hatten wir drei Stunden Freizeit bis zur Rückfahrt. Mit dem Schiff ging es dann wieder zurück nach Löf, wo der Abend in bewährter Weise ausklang. Donnerstagmorgen, letzter Tag und dennoch voller Erlebnisse. Nachdem das Gepäck verladen war,  fuhr uns der Bus zunächst zur Burg Eltz. Bei einer Burgführung erfuhren wir viel über dieses bemerkenswerte Gebäude und konnten uns ein Bild vom Leben auf einer Burg machen. Die Burg Eltz wurde nie erobert und nie zerstört; außerdem ist sie immer  im Besitz ein und derselben Familie gewesen und war immer bewohnt. Sie ist also absolut authentisch. Nach der Burgbesichtigung ging die Fahrt in die Eifel nach Mendig, ein Städtchen unmittelbar am Laacher See gelegen. Im dortigen Brauhaus „Vulkan“ genossen wir ein ausgezeichnetes Mittagessen. Mit vielen interessanten, neuen Eindrücken erreichten wir gegen 19,00 Uhr Soest.
Ausflug